Das Pfarramt ist in der Woche vom 31.08. bis 13.09.2026 nicht dauernd besetzt. Bitte sprechen Sie auf unseren Anrufbeantworter, falls Sie uns nicht erreichen.
Mit unseren Nachbarpfarreien Wilhelmsdorf/Brunn und Hagenbüchach sind wir seit Jahren in der „Region Ost“ unseres Dekanats verbunden. Um den Blick über den eigenen Kirchturm hinaus noch mehr zu weiten, arbeitet ein Team aus allen drei Pfarreien daran, einen gemeinsamen regionalen Gemeindebrief zu planen. An dieser Stelle informieren wir sie regelmäßig über den aktuellen Stand.
Foto: von Niedner
Immer schöner
In 30 Jahren hat sich der Kirchenbote immer weiterentwickelt – nun steht der regionale Gemeindebrief vor der Tür
Kirchenbote, Erstausgabe 1995 Jeder, der einen Spiegel hat, weiß: Im Lauf der Zeit verändert sich das Gesicht. Das galt immer auch für den Kirchenboten – allerdings (gegenläufig zur allgemein menschlichen Erfahrung) stets zu seinem Vorteil. Als er im Herbst 1995 das Licht der Welt erblickte, waren die technischen Möglichkeiten (jedenfalls im bezahlbaren Rahmen) noch beschränkt: Gedruckt wurde schwarz-weiß, immerhin auf farbiges Papier. Später ab Oktober 2001 bestellte man in großer Zahl farbige Umschlagseiten mit dem Kirchturm von St. Kilian und dem violetten Balkenkreuz. Diese Mantelbögen wurden dann für die jeweiligen Ausgaben mit Titel, Erscheinungszeitraum und den Top-Inhalten aus dem Heft bedruckt.
2007 wurde die Pfarrei größer und damit auch die Zahl der Kirchtürme. Zwar spiegelte sich die gemeinsame Pfarrei mit Dürrnbuch und Neidhardswinden ab Juli 2007 auch in einem gemeinsamen Kirchenboten wider. Auf dem Titel musste aber weiterhin der Emskirchner Kirchturm alleine die Stellung halten: Erst musste der Vorrat an Umschlagseiten aufgebraucht werden. Ab Januar 2009 gab es neue Mantelbögen – nun waren alle drei „Hauptkirchen“ der Kirchengemeinden auf der Titelseite vertreten. Bei der Umgestaltung im Oktober 2019 gesellte sich auch St. Margaretha in Rennhofen dazu.
Je älter der Kirchenbote wurde, desto bunter wurde er auch. Waren die Innenseiten bisher durchgehend schwarz-weiß, gab es ab Juli 2006 in jeder Ausgabe vier bis acht Seiten im Farbdruck auf Glanzpapier. Hier war nun Platz für Fotos aus dem Gemeindeleben, und der Gottesdienstplan konnte mit den jeweiligen liturgischen Farben gestaltet werden.
Ab April 2019 erschien der Kirchenbote durchgehend im Vierfarbdruck. Anfangs musste man sich an die neuen Möglichkeiten erst gewöhnen, viele Seiten waren weiterhin schwarz-weiß – im Lauf der Zeit wurde der Kirchenbote aber sehr bald bunter.
Seit Januar 2021 hat der Kirchenbote (fast schon) das Gesicht, wie wir es heute kennen – die Umstellung auf Recycling-Papier (mit dem blauen Engel) im Juli 2023 fiel optisch kaum auf.
Verändert hat sich in den gut 30 Jahren auch das Redaktionsteam:
Die Gründungsmitglieder waren laut Impressum Pfarrer Klaus Ziermann, Gemeindereferent Jürgen Bär, Richard Kerschbaum, Georg Popp und Rudolf Rögner, der sich später weitgehend in Eigenregie um Redaktion und Gestaltung des Kirchenboten kümmerte – bis 2020, also ein beeindruckendes Vierteljahrhundert.
Ende 2020 stellte Pfarrer Jonathan Gerber zusammen mit einem Team die Redaktion des Kirchenboten wieder auf breitere Füße. Und so ist es bis heute: Thomas und Inge Kammel, Monika Scheuenstuhl und Helga von Niedner planen die Inhalte und Themen und verteilen die „Schreibaufträge“, Thomas Kammel sammelt die Beiträge und bringt alles in die gewohnte Form.
Auch Themen haben sich im Lauf der Zeit verändert, und hin und wieder finden sich Hinweise, was gerade auch über den Kirchturm hinaus aktuell war: In der ersten Ausgabe vom September 1995 wurde in mehreren Beiträgen die noch frische Abschaffung des Buß- und Bettags als gesetzlichen Feiertags bedauert; und im Oktober 2001 wurde eine Veranstaltung des Altenkreises angekündigt mit dem Thema „Der Euro kommt“.
Was sich aber durch alle Ausgaben zieht: Immer gab es einen geistlichen Impuls zum Nachdenken, und neben dem Gottesdienstplan hatten immer auch Berichte und Bilder aus dem Gemeindeleben ihren festen Platz.
Nun steht die nächste große Veränderung an. Zum Start des neuen Kirchenjahres im Dezember erscheint erstmals der neue gemeinsame Gemeindebrief der Region Ost.
Warum das eine gute Sache ist, stand – wahrhaft prophetisch! – bereits 2007 im Juli-Gemeindebrief:
„Die Kirchenvorstände gehen davon aus, dass dadurch die Gemeinden besser zueinander finden, vieles voneinander erfahren und Sie die Möglichkeit haben, sich über Veranstaltungen in den anderen Gemeinden zu informieren und bei Interesse daran teilzunehmen.“ Damals war natürlich die neue Pfarrei mit Dürrnbuch, Emskirchen und Neidhardswinden gemeint – wir sind uns aber sicher: Auch die Region Ost mit den Pfarreien Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmsdorf wird durch den gemeinsamen Gemeindebrief noch mehr zusammenwachsen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Kirchenboten-Liebhaber und -innen: an Schreibende und Fotografierende, an die Redaktionsteams, an die Endredakteure Rudolf Rögner und Thomas Kammel. Einen riesigen Dank an alle Austrägerinnen und Austräger, die (teils seit Jahrzehnten) dafür sorgen, dass der Kirchenbote überhaupt gelesen werden kann. Und – last, but not least – an Sie, unsere Leserinnen und Leser.
Bleiben Sie uns treu – freuen Sie sich mit uns auf den neuen regionalen Gemeindebrief!
Pfarrer
Moritz von Niedner
Aus den Kindergärten
Rückblick auf unsere Familienwanderung am 19.06.2026 im Bahnhofswald
Bei strahlendem Sonnenschein machten sich zahlreiche Familien auf den Weg durch den Bahnhofswald. Entlang der Strecke warteten verschiedene QR-Code-Stationen, die zum Mitmachen, Rätseln und Entdecken einluden.
Die Kinder hörten aufmerksam verschiedenen Tierstimmen zu und versuchten, die passenden Waldtiere zu erkennen.
An einer weiteren Station wurden Tiere und Naturmaterialien mit den Händen erfühlt, um einen Hinweis auf die nächste Station zu bekommen. Besonders spannend war auch das Ausgraben besonderer Nüsse, bei dem Teamarbeit, Geschick und ein guter Spürsinn gefragt waren.
Im Rahmen unserer Teilnahme an der Kampagne „kita-digital“ konnten wir zeigen, wie digitale Medien sinnvoll und kreativ in den Kita-Alltag eingebunden werden können. Die QR-Codes ermöglichten es, digitale Inhalte mit Bewegung, Naturerlebnis und gemeinsamen Aktivitäten zu verbinden.
Ein besonderes Highlight war der Abschluss unserer Wanderung: Die Familien konnten eine beeindruckende Greifvogelpräsentation vom „Greifvogelschutz Palmenhorst“ erleben. Dabei erfuhren Groß und Klein Wissenswertes über die verschiedenen Greifvogelarten und konnten die Tiere aus nächster Nähe bestaunen – ein unvergessener Abschluss eines erlebnisreichen Nachmittags.
Foto: Andrea Todt Andrea Todt Leiterin KiTa St. Kilian
Veranstaltungen des Familienstützpunkts Emskirchen
22.10.2026, 18:30 – 21:00 Uhr
Vortrag „Starkdurchsleben.com“
Grundschule Emskirchen Tobias Klein wird berichten, wie man stark wird, ohne Muskeltraining, stark durchs Leben. Wie jedes Kind Lebenskompetenz entwickeln und sich gegen Mobbing schützen kann. Er wird wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, wie die Kinder zuhause gestärkt werden können.
24.10.2026, 15:00 – 17:00 Uhr
Farbenzeit in Markt Erlbach Melanie Wendt bietet zwei schöne entspannte Stunden für Eltern und Kinder an. Durch Farben findet man Entspannung und wohltuende Momente.
Für Eltern mit ihren Kindern von 4 bis
7 Jahre.
27.11.2026, 09:30 – 11:00 Uhr
Frühstückstreff: Fingerspiele leicht in den Alltag integrieren
Aurachtreff Emskirchen Melanie Wendt wird schöne Fingerspiele und Ideen mitbringen, die leicht in den Alltag zu integrieren sind und die sprachliche Entwicklung der Kleinen stärken.
Wie immer werden wir gemeinsam frühstücken und miteinander ins Gespräch kommen.
Anmeldung: Familienstützpunkt Emskirchen, Tel. 0160 / 92433292, fsp.emskirchen@elkb.de
Es kommen immer wieder neue Veranstaltungen hinzu. Diese werden im Wochenblatt, auf instagram und über den Familienstützpunkt angekündigt.
Nähere Infos über 0160 / 92433292, fsp.emskirchen@elkb.de,
Familienstützpunkt Emskirchen, Susanne Schindler
Aus dem Pfarramt
Kirchgeld – schon erledigt?
Anfang Juli haben die meisten von Ihnen den Kirchgeldbrief bekommen. Viele haben seitdem ihren Beitrag überwiesen. Dafür sagen wir herzlichen Dank! Alle, die auf unseren Kirchgeldbrief bisher nicht reagiert haben, möchten wir noch einmal freundlich daran erinnern. Bitte überweisen Sie bis Ende Oktober den Betrag, der nach der Einkommenstabelle auf Sie entfällt. Wenn Sie aufgrund Ihres Einkommens nicht kirchgeldpflichtig sind, geben Sie bitte im Pfarramt Bescheid. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!
1. November: Dank für jahrzehntelangen Predigtdienst
Foto: Roderus
Unser reiches Gottesdienstleben in der Pfarrei und in der ganzen Region lebt vom Einsatz von vielen Lektor*innen, Prädikant*innen und Pfarrer*innen.
Darüber sind nicht nur wir Hauptamtliche sehr dankbar, sondern auch viele Gemeindeglieder schätzen diese Vielfalt an Predigerinnen und Predigern.
Aber auch hier gilt: Nichts währt ewig.
Irgendwann mag es Zeit sein, so ein Ehrenamt niederzulegen.
Drei unserer „Urgesteine“ haben in den letzten Jahren ihren Predigtdienst beendet: Herbert Rupprecht, Helmut Kühl und Pfarrer Klaus Ziermann. Im Gottesdienst am 1. November (in dem wir das Reformationsfest „nachfeiern“) werden wir die drei Männer offiziell von ihrem Dienst entpflichten und ihnen für ihren großen Einsatz danken. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Kirchenkaffee.
Herzliche Einladung!
Buß- und Bettag: ein Gottesdienst für die ganze Pfarrei
Im letzten Jahr haben wir am Buß- und Bettag zum ersten Mal gemeinsam Gottesdienst gefeiert: Statt vier Gottesdiensten an drei Orten gab es einen Abendgottesdienst für die gesamte Pfarrei. So wollen wir es auch in Zukunft halten.
In diesem Jahr findet der Gottesdienst zum Buß- und Bettag, 18. November 2026, um 19 Uhr in Rennhofen statt. Ab 18.30 besteht die Möglichkeit zur Abendmahlsanmeldung.
Herzliche Einladung!
Wer ist dabei beim Krippenspiel?
Natürlich soll es auch in diesem Jahr im Familiengottesdienst an Heiligabend wieder ein Krippenspiel geben. Dafür brauchen wir Dich! Wenn Du Lust hast, eine der Rollen zu übernehmen und an Heiligabend auf der „Bühne“ in der Kirche zu stehen, dann melde Dich bitte bei:
Nadine Rabenstein (0172/8173949) oder Anna Schiefer (0162/8857108)
Nach genau 12 Jahren geht der Punkt 11 Gottesdienst in Emskirchen nun zu Ende. Was einst als Initiative für neue Gottesdienstformen begann, wurde für viele Menschen zu einem festen Bestandteil ihres Glaubenslebens – ein Ort der Begegnung, des Gebets und der Gemeinschaft. Mit Dankbarkeit blicken wir auf die vielen schönen Momente zurück, die das Punkt 11 Team mit Ihnen, den Gottesdienstbesuchern, teilen durften. Auch wenn diese Reihe nun endet, bleibt die Verbundenheit und der Segen, den sie hinterlässt.
Den letzten Punkt11 - Gottesdienst wollen wir gemeinsam mit Ihnen am 15.10.26 feiern.